Meine Krebstherapie - Tumor im Rectum 


 

 

Nach einer kombinierten Chemo-Radio-Therapie (6 Wochen) war eine Verbesserung (Verkleinerung des Tumors von 7 auf ca. 3 cm) eingetreten. Der latente dumpfe Schmerz war einem nur noch leichtem Druck gewichen und mein Befinden war wesentlich besser. Nach wie vor sollte eine Operation mit der Entfernung von Tumor und dem Schließmuskel vorgenommen werden (dieses wäre sicher ein ganz einschneidender Eingriff in mein zukünftiges Leben gewesen und die Operation hätte auch keine Sicherheit gebracht).

Für mich war klar, daß dies für mich nur die allerletzte Maßnahme sein konnte und ich jede noch so kleine Chance, den Tumor auf andere Weise zu entfernen oder mindestens noch weiter zu verkleinern, mit der eventuellen Chance den Schließmuskel zu retten, wahrnehmen wollte. Ich habe dann mit drei neuen Theapieansätzen begonnen.

Bereits nach drei Wochen wurde der Druck immer weniger und war dann ganz verschwunden, mein Allgemeinbefinden war so gut wie nie zuvor. Nach einem 3/4 Jahr wurde durch Endoskopie und CT kein Tumor und keine Metastasen mehr festgestellt. Die Therapie führe ich nun noch bis bis zur nächsten Untersuchung Ende das Jahres weiter. 

Die Therapie erforderte Disziplin, eine vollständige Lebensumstellung und mußte konsequent durchgeführt werden. Wichtig war auch, das Immunsystem zu stärken durch tägliches Gehen, ca. 2 - 4 km, und Schwimmen, mindestens aber tägliches kaltes Duschen oder Waschen.

Meditation war sehr hilfreich und erleichterte eine positive Einstellung.

Bei einer Chemo- und Radiotherapie ist es sehr hilfreich, schon mit der Padma28 und der Brokkolisamenkonzentrat (SulforaphanGlucoSinolat)-Gabe zu beginnen und auf ketogene Ernährung umzustellen. 

Während der Therapie erfolgte eine ständige Kontrolle durch den behandelnden Arzt, mindestens halbjährlich eine CT-/MRT -Untersuchung und monatliche Blutuntersuchungen. In meinem Fall noch halbjährlich eine Endoskopie. Es ist sichtlich keine leichte Entscheidung. Grundsätzlich geht die Entscheidung für eine solche Therapie natürlich immer auf eigene Verantwortung und ist sicherlich nicht ohne Risiko, dessen sollte man sich bewusst sein. Welche von den Therapieansätzen nun am wirksamsten war ist schwer zu sagen. Warscheinlich ist es das Zusammenwirken von allem was den durchschlagenden Erfolg herbeigeführt hat. 

1. Ketogene Ernährungstherapie (Universitätsklinik Würzburg)

Mit ihr wurden bei Krebsbehandlungen dort erstaunliche Erfolge erzielt.

Das heisst keine oder sehr wenig Kohlehydrate und Zucker (Krebszellen ernähren sich von Zucker/Kohlehydraten. Wenn sie das nicht bekommen, stagnieren oder sterben sie. Die gesunden Zellen stellen sich auf Ketone um).

2. Kräuter - Krebstherapie

Die Kräuter-Therapie besteht aus Padma28, einer Krebstherapie aus konzentrierten Kräutern, Kalmuswurzelauszug und Brokkolisamenkonzentrat (SulforaphanGlucoSinolat). 

a. Padma28  wirkt nachweislich stark entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem und verhindert die Metastasierung (Ausbreitung des Krebses). Siehe auch den Film: "Das Wissen vom Heilen"

b. Kräuterkonzentrat und Kalmuswurzelauszug wirkt immunsystemstärkend, verhindert das Tumorwachstum und lässt Tumorzellen sterben. 

c.  Brokkolisamenkonzentrat (SulforaphanGlucoSinolat) hat folgende Wirkung: Krebsstammzellen sind weitgehend immun. Sulforaphan blockiert hierbei einen bestimmten Stoffwechselweg in Krebsstammzellen und führt zu deren Niedergang.

3. Bio-Karrottensaft (Wirkstoffe: Falcarinol, Vitamin A) 

Tägliche Gabe von mindestens 1 Liter (sehr wichtig)


Auszugsmengen, Dosierung wie ich sie verwendet habe und Nebenwirkungen bei mir:

Kräuterauszug besteht aus:

120 g Große Klette - Arctium lappa, kleingeschnitten

80 g Wiesen-Sauerampfer - Rumex acetosa, kleingeschnitten

20 g Rotulmenrinde - Ulmus rubra, pulverisiert

5 g Türkische Rhabarberwurzel - Rheum palmatum, pulverisiert

In KealKill, County Cork, Ireland, gibt es den Auszug bei der Kräuterfrau Janet auch schon fertig.

Die Zutaten sind eventuell bei der Apotheke Dr. Bruhin Zürich Schweiz erhältlich ( mit Dr. Bruhin persönlich sprechen)


Die Herstellung ist etwas mühsam:

5 Liter Quellwasser oder destilliertes Wasser in einem rostfreien Stahltopf (keine Alutöpfe verwenden) einige Minuten sprudelnd kochen lassen.

150 Gramm der gut vermischten Kräuter hinzugeben und dies 10 Minuten mit Deckel kochen lassen. Zwischendurch umrühren - mit einem Holzlöffel.

Den Auszug danach mit Deckel 12 Stunden ziehen lassen. Nach 6 Stunden umrühren.

Nachdem der Auszug gezogen hat, wird er wieder erhitzt, diesmal darf er jedoch nicht kochen. Hierauf läßt man ihn einige Minuten abkühlen.

Der Auszug wird in einen neuen Behälter gesiebt (rostfreien Stahl oder Glas benutzen). Es wird empfohlen, keine Plastik- und Alusiebe zu benutzen. Nach dem ersten Mal Sieben kann man zum Feinsieben eine Safttüte oder einen Kaffefilter benutzen.

Die 5 Liter Wasser mit Kräutern ergeben ungefähr 3½ Liter fertigen Auszug.
Der fertige, noch immer warme Auszug wird in dunkle Flaschen mit dichtschließendem Schraubverschluss gegossen und im Kühlschrank aufbewahrt, darf aber nicht eingefroren werden.
Der Auszug wird nicht konserviert und wird darum leicht von Schimmel angegriffen. Dies stellt große Forderungen an die Hygiene bei der Zubereitung. Sollte sich Schimmel bilden, muss der Inhalt weggeschmissen und die Flasche vor Wiederanwendung gründlich gewaschen werden. Küchengeschirr kann mit kochendem Wasser gereinigt werden.

Dosierung:

60 - 120 ml fertiger Auszug wird mit entsprechender Menge heißem Quellwasser oder destilliertem Wasser verdünnt.
Obengenannte Dosis wird 2 - 3 mal täglich auf nüchternen Magen in kleinen Schlucken getrunken.
Gute Zeitpunkte für die Einnahme sind frühmorgens und vor dem Schlafengehen.
Essen Sie nach der Einnahme vom Auszug mindestens eine Stunde nichts.


Padma28
ist eine tibetische Kräutermedizin in Kapselform und gibt es bei der Aphoteke Dr. Bruhin Zürich Schweiz ( mit Dr. Bruhin persönlich sprechen)

Täglich 3 x 2 Kapseln jeweils eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten


Brokkolisamenkonzentrat (SulforaphanGlucoSinolat)-
Kapseln von 30 - 50 mg erhältlich in jeder Apotheke 

Täglich morgens 1 Kapsel.  

Kalmuswurzel, ungeschält, zerkleinert, gibt es bei der Aphoteke Dr. Bruhin Zürich Schweiz ( mit Dr. Bruhin persönlich sprechen)

1 Teelöffel in 125 ml kaltem Wasser über Nacht ausziehen lassen. Täglich vor und nach jeder Mahlzeit einen Schluck.


Darüberhinaus
morgens eine Tasse  Pu-Erh-Tee (entlastet die Leber) und mittags einen Weißdorntee (schützt das Herz).

Nebenwirkungen habe ich nur durch den täglichen Karottensaft festgestellt. Füsse, Hände und einige Hautpartien wurden gelblich.

Das habe ich gerne in Kauf genommen. Weitere negative Nebenwirkungen habe ich keine gehabt.

Positive Nebenwirkungen waren eine erhebliche Leistungssteigerung beim Gehen und auch sonstiger Anstrengungen. Meine leichten vorhandenen Gichtsymptome verschwanden völlig.

Fragen bitte an Jergan Janssen-Jerom  E-Mail: jandf@gmx.net